Festplatte reparieren oder Daten retten lassen? Was wirklich sinnvoll ist

Geöffnete Festplatte mit Pflaster als Symbol für Datenverlust, defekte Datenträger und Datenrettung

Die Festplatte klackert, wird nicht mehr erkannt oder zeigt plötzlich leere Ordner? Dann stellt sich eine Frage, deren Antwort über Ihre Daten entscheidet: Können Sie die Festplatte reparieren – oder machen Selbstversuche alles nur schlimmer? Die ehrliche Antwort hängt davon ab, ob ein logischer oder ein physischer Defekt vorliegt.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Fehler Sie selbst beheben können, warum eine Festplattenreparatur bei wertvollen Daten fast immer auf eine Datenrettung hinausläuft und wann nur ein professionelles Labor Ihre Daten wiederherstellen kann.


Inhaltsverzeichnis

Lässt sich eine Festplatte überhaupt reparieren?

Logischer oder physischer Defekt: der entscheidende Unterschied

Typische Anzeichen einer defekten Festplatte

Häufige Ursachen: Warum Festplatten ausfallen

HDD oder SSD reparieren: Was beim Datenträger den Unterschied macht

Logische Fehler selbst beheben: Diese Möglichkeiten haben Sie

Wann Sie auf Selbstversuche verzichten sollten

Festplatte professionell reparieren lassen: der Weg zur Datenrettung

So läuft eine professionelle Datenrettung ab

Was kostet es Daten wiederherstellen zu lassen?

Datenverlust vorbeugen: Backups statt Reparatur

Fazit: Erst die Daten, dann die Hardware

Festplatten-Datenrettung bei MEDIAFIX

Häufige Fragen zur Datenrettung von Festplatten


Lässt sich eine Festplatte überhaupt reparieren?

Wer eine Festplatte reparieren möchte, sollte zuerst eine Sache verstehen: Eine Festplattenreparatur ist kein Selbstzweck. In den allermeisten Fällen geht es gar nicht darum, den Datenträger wieder dauerhaft nutzbar zu machen – sondern darum, an die Daten heranzukommen, die darauf liegen. Reparatur und Datenrettung sind deshalb keine Gegensätze, sondern hängen eng zusammen.

Ob und wie eine Reparatur gelingt, entscheidet die Art des Defekts.
Logische Fehler, z. B. ein beschädigtes Dateisystem, eine fehlerhafte Partitionstabelle oder versehentlich gelöschte Dateien – lassen sich häufig mit Software beheben. Hier können Sie die Festplatte reparieren, ohne sie auch nur auszubauen.

Physische Defekte sind ein anderes Kapitel: Ein beschädigter Schreib-/Lesekopf, ein Lagerschaden oder eine defekte Elektronik lassen sich zu Hause nicht instand setzen. Selbst im Datenrettungslabor wird eine solche Festplatte nicht „repariert“, um sie zurückzugeben – sie wird nur so weit funktionsfähig gemacht, dass sich die Daten einmalig auslesen lassen. Für den dauerhaften Weiterbetrieb ist der Datenträger danach nicht mehr geeignet, und wirtschaftlich lohnt sich das auch nicht: Eine neue Festplatte kostet meist weniger als jede Instandsetzung.

Die eigentlich wichtige Frage lautet deshalb nicht „Wie repariere ich die Festplatte für den Weiterbetrieb?“, sondern: Wie rette ich die Daten darauf? Denn das Wertvolle an einem Datenträger ist fast nie die Hardware, sondern das, was darauf gespeichert ist – Familienfotos, Videos, Dokumente oder Geschäftsunterlagen.

Logischer oder physischer Defekt: der entscheidende Unterschied

Bevor Sie irgendetwas unternehmen, sollten Sie den Defekt einordnen. Davon hängt ab, ob Selbsthilfe infrage kommt oder ob jeder weitere Startversuch Ihre Daten gefährdet.

Logischer Defekt Physischer Defekt
Was ist betroffen? Dateisystem, Partitionen, einzelne Dateien – die Hardware ist intakt Mechanik oder Elektronik: Schreib-/Leseköpfe, Lager, Motor, Platine
Typische Auslöser Versehentliches Löschen oder Formatieren, Absturz beim Schreiben, Schadsoftware, fehlerhafte Treiber Sturz oder Stoß, Überhitzung, Überspannung, Wasserschaden, Verschleiß
Typische Anzeichen Platte läuft normal, aber Daten fehlen oder Partition wird als „RAW“ angezeigt Klackern, Schleifen oder Piepsen; Platte wird im BIOS nicht erkannt; läuft gar nicht an
Selbsthilfe möglich? Oft ja – mit Bordmitteln oder Datenrettungssoftware, sofern die Daten nicht überschrieben wurden Nein – Eingriffe ohne Reinraum und Spezialwerkzeug verschlimmern den Schaden
Empfohlenes Vorgehen Platte nicht weiter beschreiben, Daten zuerst sichern bzw. wiederherstellen Sofort ausschalten und professionelle Datenrettung beauftragen

Zwei Festplatten nebeneinander: eine Festplatte physisch unbeschädigt, die andere mit Beschädigung

Typische Anzeichen einer defekten Festplatte

Festplatten fallen selten ohne Vorwarnung aus. Diese Symptome sollten Sie ernst nehmen, bevor Sie über eine Reparatur nachdenken:

  • Ungewöhnliche Geräusche: Klackern, Schleifen, Kratzen oder Piepsen deuten auf einen mechanischen Schaden hin – häufig an den Schreib-/Leseköpfen.
  • Sehr langsame Zugriffe: Das Öffnen von Ordnern dauert plötzlich Minuten, der Rechner friert beim Zugriff ein.
  • Verschwundene oder beschädigte Dateien: Dokumente lassen sich nicht mehr öffnen, Ordner sind plötzlich leer.
  • Festplatte wird nicht erkannt: Der Datenträger taucht weder im Explorer noch in der Datenträgerverwaltung oder im BIOS auf.
  • S.M.A.R.T.-Warnungen: Diagnosetools melden schwebende oder defekte Sektoren.
  • Wiederholte Abstürze: Bluescreens oder Startabbrüche, sobald das System auf die Platte zugreift.

Wichtig bei ungewöhnlichen Geräuschen: Schalten Sie eine klackernde, schleifende oder piepsende Festplatte sofort aus und starten Sie keine weiteren Zugriffsversuche. Jeder Betrieb mit defekten Schreib-/Leseköpfen kann die Magnetoberfläche – und damit Ihre Daten – unwiederbringlich zerstören.

Häufige Ursachen: Warum Festplatten ausfallen

Eine klassische Festplatte (HDD) ist ein mechanisches Präzisionsgerät: Im Inneren rotieren Magnetscheiben mit mehreren Tausend Umdrehungen pro Minute, während die Schreib-/Leseköpfe in winzigem Abstand darüber schweben. Entsprechend empfindlich reagiert sie auf äußere Einflüsse:

  • Stürze und Erschütterungen – die mit Abstand häufigste Ursache bei externen Festplatten. Schon ein Umkippen im Betrieb kann einen Headcrash auslösen, bei dem die Köpfe die Magnetoberfläche berühren und beschädigen.
  • Alter und Verschleiß: Lager und Mechanik nutzen sich ab. Nach mehreren Jahren Betrieb steigt das Ausfallrisiko deutlich – unabhängig vom Hersteller.
  • Überhitzung: Dauerhaft hohe Temperaturen schädigen Elektronik und Mechanik.
  • Überspannung und Stromausfälle: Spannungsspitzen können die Platine zerstören; ein Stromausfall beim Schreiben beschädigt das Dateisystem.
  • Feuchtigkeit und Wasserschäden: Korrosion an Platine und Kontakten – hier zählt schnelles, fachgerechtes Handeln.
  • Menschliche Fehler: Versehentliches Formatieren oder Löschen ist kein Hardware-Defekt, führt aber genauso zu Datenverlust.

HDD oder SSD reparieren: Was beim Datenträger den Unterschied macht

Umgangssprachlich heißen beide „Festplatte“, technisch korrekt ist das aber nur bei der klassischen HDD. Welche Möglichkeiten Sie haben, eine Festplatte zu reparieren, hängt stark vom Typ des Datenträgers ab.

HDD reparieren (klassische Festplatte)

Eine HDD speichert Daten magnetisch auf rotierenden Scheiben. Logische Fehler lassen sich hier oft mit Bordmitteln beheben. Bei mechanischen Schäden – Headcrash, Lagerschaden, defekte Schreib-/Leseköpfe – ist dagegen Reinraumtechnik nötig: Die defekten Teile werden getauscht, um die Daten auszulesen. Eine HDD verrät einen physischen Defekt häufig durch Geräusche; klackert sie, sollten Sie sie sofort ausschalten.

SSD reparieren (Flash-Speicher)

Eine SSD hat keine beweglichen Teile und macht daher keine Geräusche – ein Defekt kündigt sich oft nicht an, sondern tritt schlagartig auf. Logische Fehler lassen sich auch hier teils per Software beheben. Versagt jedoch der Controller, lässt sich eine SSD nicht im klassischen Sinn reparieren: Dann müssen Spezialisten die einzelnen Speicherchips auslesen und die Daten aufwendig rekonstruieren. Wichtig: Auf einer SSD erschweren Funktionen wie TRIM die nachträgliche Datenrettung – handeln Sie deshalb schnell und schreiben Sie nichts mehr auf den Datenträger.

Externe Festplatte reparieren

Wird eine externe Festplatte nicht mehr erkannt, liegt es manchmal nur am Gehäuse, am Kabel oder an der USB-Elektronik. Im Inneren steckt aber fast immer eine gewöhnliche HDD oder SSD – für den eigentlichen Datenträger gelten dann dieselben Regeln wie oben.

Logische Fehler selbst beheben: Diese Möglichkeiten haben Sie

Wichtige Voraussetzung für jede Selbsthilfe: Die Festplatte läuft mechanisch einwandfrei – also ohne auffällige Geräusche – und Ihre wichtigen Daten sind bereits gesichert oder verschmerzbar. Ist beides gegeben, können Sie versuchen, die Festplatte selbst zu reparieren.

Erste Diagnose: S.M.A.R.T.-Werte prüfen

Jede moderne Festplatte überwacht sich selbst über das S.M.A.R.T.-System. Kostenlose Tools wie CrystalDiskInfo lesen diese Werte aus und zeigen auf einen Blick, ob der Datenträger gesund ist. Warnungen vor schwebenden oder wiederzugewiesenen Sektoren bedeuten: Sichern Sie sofort alle wichtigen Daten – die Platte kündigt ihren Ausfall an.

Dateisystemfehler mit CHKDSK beheben

Windows bringt mit CHKDSK ein bewährtes Reparaturwerkzeug mit. Der Befehl chkdsk X: /f (X steht für den Laufwerksbuchstaben) prüft das Dateisystem und behebt Verzeichnisfehler oder verlorene Zuordnungseinheiten. Defekte Sektoren werden dabei nicht wirklich repariert, sondern als unbrauchbar markiert und künftig umgangen.

Ein wichtiger Hinweis aus der Praxis: Auf einer bereits angeschlagenen Festplatte bedeutet jeder vollständige Prüflauf stundenlange Belastung. Sind die Daten wichtig und noch nicht gesichert, sollten Sie sie zuerst kopieren oder direkt ein Profi-Labor mit der Datenrettung beauftragen, bevor Sie Reparaturbefehle ausführen.

Gelöschte oder formatierte Daten wiederherstellen

Versehentlich gelöschte Dateien sind meist nicht sofort weg: Das Betriebssystem gibt zunächst nur den Speicherplatz frei. Solange die Bereiche nicht überschrieben wurden, kann Datenrettungssoftware die Inhalte oft rekonstruieren. Beachten Sie dabei zwei eiserne Regeln: Installieren Sie das Programm niemals auf der betroffenen Festplatte, und stellen Sie die geretteten Daten immer auf einem anderen Datenträger wieder her. Jeder Schreibvorgang auf der Quellplatte kann genau die Dateien überschreiben, die Sie retten wollen.

Wann Sie auf Selbstversuche verzichten sollten

Im Internet kursieren zahlreiche „Geheimtipps“ zur Festplattenreparatur. Aus der Erfahrung professioneller Datenretter lässt sich klar sagen: Die folgenden Methoden richten regelmäßig mehr Schaden an, als sie beheben.

  • Festplatte ins Gefrierfach legen: Ein hartnäckiger Mythos. Beim Abkühlen und Wiedererwärmen bildet sich Kondenswasser im Gehäuse – auf rotierenden Magnetscheiben ist das der sichere Weg zum Totalschaden.
  • Gehäuse selbst öffnen: Festplatten werden in Reinräumen gefertigt. Schon kleinste Staubpartikel wirken auf den schnell rotierenden Scheiben wie Schleifpapier und zerstören die Datenoberfläche unwiederbringlich.
  • Platine auf Verdacht tauschen: Bei modernen Festplatten sind auf der Elektronik individuelle Kalibrierdaten gespeichert. Ein simpler Platinentausch von einer baugleichen Platte funktioniert deshalb in den meisten Fällen nicht.
  • Klackernde Platte immer wieder einschalten: Jeder weitere Startversuch lässt die defekten Köpfe erneut über die Magnetoberfläche schlagen – mit jedem Mal sinken die Chancen, die Daten wiederherstellen zu können.

Hinzu kommt: Jeder erfolglose Eingriff erschwert die spätere professionelle Rettung. Was im Labor mit unberührter Platte gute Erfolgsaussichten hätte, kann nach Bastelversuchen nicht mehr zu retten sein.

Festplatte mit Schraubendreher und Versandumschlag auf einem Holztisch, adressiert an MEDIAFIX Datenrettung

Festplatte professionell reparieren lassen: der Weg zur Datenrettung

Spätestens bei einem physischen Defekt führt kein Weg an Profis vorbei. Wichtig zu wissen: Wenn ein Datenrettungslabor Ihre Festplatte „repariert“, dann nicht, um sie Ihnen funktionsfähig zurückzugeben – sondern um sie so weit instand zu setzen, dass sich die Daten sicher auslesen lassen. Die Festplattenreparatur ist hier der Mittel, das Ziel ist die Datenrettung.

So entscheiden Sie, welcher Weg der richtige ist:

1. Macht die Festplatte Geräusche oder wird sie nicht erkannt? Dann liegt sehr wahrscheinlich ein physischer Defekt vor. Schalten Sie das Gerät aus und überlassen Sie den Fall einem Datenrettungslabor – Selbsthilfe scheidet aus.

2. Läuft die Platte normal, aber Daten fehlen? Dann handelt es sich vermutlich um einen logischen Fehler. Wenn die betroffenen Daten verschmerzbar oder gesichert sind, können Sie es mit Datenrettungssoftware versuchen. Sind die Daten unersetzlich – etwa die einzige Kopie Ihrer Familienfotos –, ist auch hier der Profi die sicherere Wahl.

3. Wollen Sie die Platte weiterverwenden? Davon raten wir nach jedem ernsthaften Defekt ab. Eine Festplatte, die einmal Probleme gemacht hat, bleibt unzuverlässig. Ersetzen Sie den Datenträger und konzentrieren Sie sich darauf, die Daten zu retten.

Die professionelle Datenrettung bietet gegenüber Selbstversuchen klare Vorteile:

  • Reinraumtechnik: Mechanische Eingriffe finden in staubfreier Umgebung statt – die Grundvoraussetzung, um geöffnete Festplatten nicht zusätzlich zu beschädigen.
  • Spezialwerkzeug und Ersatzteile: Profis verfügen über passende Schreib-/Leseköpfe, Spenderplatten und Firmware-Zugriff, den es im Handel nicht gibt.
  • Schonende Verfahren: Statt riskanter Reparaturläufe wird die Platte sektorweise ausgelesen, ohne sie unnötig zu belasten.
  • Kalkulierbares Risiko: Seriöse Anbieter erstellen erst eine Diagnose mit Kostenvoranschlag – bei MEDIAFIX zahlen Sie sogar nur, wenn die Rettung gelingt.

So läuft eine professionelle Datenrettung ab

Viele Betroffene zögern, ihre Festplatte aus der Hand zu geben. Das ist verständlich, denn auf dem Datenträger liegen private Fotos, Videos und Dokumente. Ein transparenter Ablauf mit klaren Entscheidungspunkten nimmt diese Sorge: Sie behalten in jedem Schritt die Kontrolle und entscheiden erst nach der Diagnose, ob die Rettung durchgeführt wird. Bei MEDIAFIX läuft die Datenrettung Ihrer Festplatte so ab:

1
Unverbindlich anfragen: Sie schildern uns Ihr Schadensbild über das Anfrageformular – dadurch kommt noch kein Auftrag zustande. Unser Kundenservice meldet sich mit einer ersten Einschätzung.
2
Festplatte einsenden: Sie verpacken den Datenträger transportsicher und geben ihn persönlich oder in einer Postfiliale ab. Das Versandlabel erhalten Sie von uns per E-Mail.
3
Diagnose und Kostenvoranschlag: Unsere Techniker analysieren den Schaden im Labor. Sie erhalten einen kostenlosen Kostenvoranschlag und entscheiden erst dann, ob die Rettung durchgeführt wird.
4
Datenrettung und Rückgabe: Wir stellen Ihre Daten wieder her – bei mechanischen Schäden im Reinraum – und Sie erhalten sie auf einem neuen Datenträger oder als Download zurück. Sie zahlen nur bei erfolgreicher Rettung.

Was kostet es Daten wiederherstellen zu lassen?

Die Kosten einer Datenrettung hängen vom Schadensbild ab: Logische Fehler sind deutlich schneller behoben als mechanische Defekte, die einen Eingriff im Reinraum und Ersatzteile erfordern. Pauschale Preisangaben ohne Diagnose sind deshalb unseriös.

Als grobe Branchenorientierung – und ausdrücklich nicht als MEDIAFIX-Preis – kursieren für rein logische Fehler Beträge von etwa 200 bis 500 Euro, während ein mechanischer Schaden mit Eingriff im Reinraum schnell 1.000 Euro oder mehr erreichen kann. Verbindlich ist allein der individuelle Kostenvoranschlag nach der Diagnose.

Umso wichtiger ist ein faires Kostenmodell: Bei MEDIAFIX stellen Sie zunächst eine unverbindliche Anfrage und senden Ihre Festplatte ein. Nach der Diagnose erhalten Sie einen kostenlosen Kostenvoranschlag. Erst wenn Sie zustimmen, beginnt die eigentliche Rettung. Und Sie zahlen nur, wenn wir mehr als 95 Prozent Ihrer defekten Daten retten. So tragen Sie kein Kostenrisiko für einen Versuch ohne Ergebnis.

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Der Kunde hat eine 100% Erfolgsgarantie. Wenn wir die Daten nicht retten können, dann zahlt er gar nichts. Und wir haben ein sehr einfaches Preismodell: in einfachen Fällen gibt es eine Pauschale und nur in komplizierten Fällen bekommt der Kunde nochmal Rückmeldung.

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Hans-Günter Herrmann
MEDIAFIX-Geschäftsführer

Datenverlust vorbeugen: Backups statt Reparatur

Die beste Festplattenreparatur ist die, die Sie nie brauchen. Da jede Festplatte irgendwann ausfällt, führt an einer Sicherungsstrategie kein Weg vorbei. Bewährt hat sich die 3-2-1-Regel: drei Kopien Ihrer Daten, auf zwei verschiedenen Speichermedien, davon eine an einem anderen Ort, z. B. in der Cloud oder bei Verwandten.

Behalten Sie außerdem die S.M.A.R.T.-Werte Ihrer Datenträger im Blick und ersetzen Sie alte Festplatten rechtzeitig. Und bedenken Sie: Eine einzelne externe Festplatte ist kein Archiv. Gerade unwiederbringliche Erinnerungen – Fotos, Filme, digitalisierte Familienmedien – gehören immer auf mehrere Datenträger.

Fazit: Erst die Daten, dann die Hardware

Ratgeber-Symbol in Form einer GlühbirneEine Festplatte zu reparieren ist nur bei logischen Fehlern realistisch – und auch dann nur, wenn Sie besonnen vorgehen und nichts überschreiben. Bei mechanischen oder elektronischen Defekten gilt: sofort ausschalten, keine Experimente, professionelle Hilfe holen. Denn der eigentliche Wert liegt nicht im Datenträger, sondern in Ihren Daten. Wer zuerst an die Rettung der Daten denkt statt an die Reparatur der Hardware, trifft fast immer die richtige Entscheidung.

Datenrettung bei MEDIAFIX

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Bei MEDIAFIX digitalisieren wir seit 2012 professionell analoge Medien und retten Daten von defekten Festplatten und anderen Datenträgern. Bisher haben wir über 266 Millionen Bilder und Filmminuten digitalisiert und sind damit Europas führender Anbieter für Mediendigitalisierung. Ihre Festplatte behandeln wir mit derselben Sorgfalt wie Ihre wertvollsten Erinnerungen: transparente Diagnose, kostenloser Kostenvoranschlag – und Sie zahlen nur bei erfolgreicher Rettung.

Haben Sie Fragen oder möchten Sie Ihre Daten retten lassen?

Gerne beraten wir Sie zu Ihrem Auftrag unter Tel.: 01 8907 866.

Unsere Telefonzeiten sind:

Mo-Fr 10:00 – 13:00 Uhr | 14:00 – 17:00 Uhr

Häufige Fragen zur Datenrettung von Festplatten

Kann man eine defekte Festplatte reparieren?

Das hängt vom Defekt ab: Logische Fehler wie ein beschädigtes Dateisystem lassen sich oft mit Bordmitteln selbst beheben. Physische Defekte an Mechanik oder Elektronik können Sie nicht selbst reparieren. Im Datenrettungslabor wird die Festplatte dann nur so weit instandgesetzt, dass sich die Daten auslesen lassen – ein dauerhafter Weiterbetrieb ist danach nicht mehr vorgesehen.

Was ist der Unterschied zwischen Festplatte reparieren und Datenrettung?

Bei einem logischen Fehler steht die eigentliche Reparatur im Vordergrund – das Dateisystem wird korrigiert. Bei einem physischen Schaden ist die Festplattenreparatur dagegen nur ein Zwischenschritt: Defekte Bauteile wie Schreib-/Leseköpfe werden ausgetauscht, damit die Daten überhaupt ausgelesen werden können. Das Ziel ist in beiden Fällen, Ihre Daten wiederherzustellen, nicht den Datenträger zu erhalten.

Was sollten Sie tun, wenn die Festplatte klackert?

Schalten Sie die Festplatte sofort aus und starten Sie keine weiteren Zugriffsversuche. Klackern deutet auf defekte Schreib-/Leseköpfe hin – jeder weitere Betrieb kann die Magnetoberfläche und damit Ihre Daten unwiederbringlich zerstören. In diesem Fall hilft nur eine professionelle Datenrettung.

Kann man eine SSD reparieren?

Eine SSD hat keine Mechanik, aber einen Controller und Speicherzellen, die ausfallen können. Logische Fehler lassen sich teils per Software beheben. Bei einem Controller-Defekt ist eine SSD-Reparatur im klassischen Sinn nicht möglich – hier können nur Spezialisten versuchen, die Speicherchips direkt auszulesen und die Daten zu rekonstruieren.

Hilft es, eine defekte Festplatte ins Gefrierfach zu legen?

Nein, das ist ein Mythos. Beim Abkühlen und Wiedererwärmen bildet sich Kondenswasser im Gehäuse, das die Magnetscheiben beschädigt. Statt die Festplatte zu reparieren, riskieren Sie damit den Totalverlust Ihrer Daten.

Kann man Daten von einer formatierten Festplatte wiederherstellen?

Häufig ja: Beim Formatieren werden die Daten meist nicht physisch gelöscht, sondern nur die Verweise darauf entfernt. Solange die Bereiche nicht überschrieben wurden, kann Datenrettungssoftware oder ein professionelles Labor die Dateien oft wiederherstellen. Nutzen Sie die Festplatte bis dahin nicht weiter.

Was kostet es, Daten von einer Festplatte wiederherstellen zu lassen?

Die Kosten richten sich nach dem Schadensbild: Logische Fehler sind günstiger zu beheben als mechanische Defekte, die einen Reinraum-Eingriff erfordern. Bei MEDIAFIX erhalten Sie nach einer unverbindlichen Anfrage einen kostenlosen Kostenvoranschlag – und zahlen nur, wenn mehr als 95 Prozent Ihrer Daten gerettet werden.

Lohnt es sich, eine Festplatte für den Weiterbetrieb zu reparieren?

In der Regel nicht: Eine neue Festplatte kostet meist weniger als jede Instandsetzung, und ein einmal beschädigter Datenträger bleibt unzuverlässig. Sinnvoll ist es, die Daten retten zu lassen und sie auf einen neuen Datenträger zu übertragen.